air, ground... sea

Nach­dem ich Bris­bane bei Nacht über­flo­gen habe als ich ange­kom­men bin und ges­tern zu Fuß erkun­det habe, war heute das Was­ser dran. Mit der “City Cat” einer Art Bus, nur eben auf dem Was­ser, kann man auf dem “Bris­bane River” bis zur Mün­dung in den Pazi­fik fah­ren. Man sieht dabei die Stadt, beson­ders CBD, aus einer ganz ande­ren Per­spek­tive. Ein zwei Fluss­sch­li­gen nach CBD wird einem der Kon­trast zwi­schen Groß­stadt und Hoch­häu­sern und nahezu länd­lich wir­ken­den Gegen­den deut­lich. So ein Haus hier direkt am Fluss mit eige­nem Anle­ger, Jet­ski und Yacht in ruhi­ger Lage und trotz­dem in der Nähe zum Zen­trum hat auf jeden Fall sei­nen ganz eige­nen Charme. Nur wer soll das bezah­len, wenn sich die Mie­ten für ein ein­zel­nes Zim­mer schon auf ca. 200 AUD (120€) pro Woche belau­fen. Ten­denz in den let­zen Jah­ren, stei­gend. Immer­hin die City Cat war im Busti­cket mit drin und ich hatte einen schö­nen Nach­mit­tag, den ich im Park von New Farm habe aus­klin­gen las­sen. Dort gibt es noch das Bris­bane Power­house, in dem Kon­zerte, Thea­ter­stü­cke und Caba­ret gebo­ten wer­den. Hier­hin werde ich bei Gele­gen­heit bestimmt noch ein­mal zurückkommen.

modern art gallery brisbane

Zu Beginn ein biss­chen Kul­tur kann nicht scha­den, zudem gibts die in Aus­tra­lien umsonst. Zwi­schen Office und CBD liegt das Cul­tu­ral Centre. Im Kern besteht es aus der Art Gal­lery, dem Queens­land Museum, der Biblio­thek und der Modern Art Gal­lery. Letz­tere habe ich mir zusam­men mit mei­nem hol­län­di­schen Mit­be­woh­ner angeschaut.

Auf drei Ebe­nen kann man vier völ­lig ver­schie­dene Rich­tun­gen moder­ner Kunst besich­ti­gen. Los geht es im Erd­ge­schoss mit Werk­stü­cken von native Aus­tra­li­ens. Tra­di­ti­ons­ge­mäß wer­den von den Urein­woh­nern Stäbe für reli­giöse Zere­mo­nien, Fischerei-Utensilien, gefloch­tene Körbe und Tep­pi­che aus­ge­stellt. Nebenan haben die loka­len Desi­gne­rin­nen Eas­ton & Pear­son ihren Platz gefun­den. Prä­sen­tiert wird Mode mit Ein­flüs­sen aus Europa, Afrika, Asien und den Natives.

Im obe­ren Teil gibt es noch eine Medi­en­kunst­aus­stel­lung und Gemälde von Künst­lern aus dem asia­ti­schen Raum, die haupt­säch­lich soziale The­men, wie z.B. die Urba­ni­sie­rung behandeln.

Für mein ers­tes Wochen­ende war’s genau das Rich­tige, jetzt kann ich mich ganz den Strän­den und dem Ozean wid­men ;-)