let's catch some waves

End­lich Wochen­ende, end­lich sur­fen! Am Frei­tag­abend nach der Arbeit hieß es Abfahrt nach Byron Bay, einem der bekann­tes­ten Bade­orte in New South Wales. Da sich alle Stu­dies zusam­men­ge­tan haben, war es kein Pro­blem ein Auto zu mie­ten, um die 160 km zwi­schen Bris­bane und Byron hin­ter sich zu bringen.

Nach der Fahrt und der Suche nach einem Hos­tel zum Über­nach­ten blieb vom Abend nicht mehr viel übrig. Dafür ging es am Sams­tag­mor­gen bei Zei­ten in die Stadt, um nach einer Surf­schule zu suchen. Es war gar nicht so leicht für 8 Per­so­nen noch einen Kurs zu bekom­men, aber mit ein wenig Glück saßen wir gegen Mit­tag im Surf­bus Rich­tung Strand. Fast alle Surf­schu­len hier haben irgendwo in der Stadt nur ein klei­nes Büro, das man kaum fin­det und dann eben einen Bus, indem die ganze Aus­rüs­tung ver­staut ist. Denn gesurft wird da, wo die Wel­len gut sind oder wie in unse­rem Fall, da wo die Wel­len klein sind. (wei­ter­le­sen…)

australian streichelzoo

Ich weiß nicht, wann ich in Deutsch­land das letzte Mal im Zoo war, aber es muss schon eine ganze Weile her sein. Naja, für Tiere habe ich mich eben noch nie so beson­ders inter­es­siert. Umso über­rasch­ter war ich über meine Moti­va­tion zur Lone Pine Koala Sanc­tuary zu fah­ren. Sie ist das älteste und größte Koala Schutz­ge­biet der Welt, ob das stimmt? Ich habe keine Ahnung, jeden­falls machen sie damit Wer­bung. Wie auch immer, es war ein­fach mal eine andere Art von Zoo, nicht das was man aus sei­ner Kind­heit schon kennt.

Im Strei­chel­ge­hege lau­fen dort keine Zie­gen, Schweine und Ponys herum, son­dern Kana­ga­roos und Emus. Gleich nebenan woh­nen 130 Koa­las, dar­un­ter ein „Sou­thern Koala” unter vie­len „Nort­hern Koa­las”. Die Unter­schiede sind aber nicht so signi­fi­kant, man muss als unge­schul­ter Euro­päer schon zwei­mal hin­schauen oder man liest die Schil­der ;-) .

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riverfire 2009

Die ganze Woche über hat man schon gespürt, dass sich die Stadt auf etwas gro­ßes vor­be­rei­tet. In und um CBD herum und beson­ders an der „Story Bridge” konnte man die Vor­be­rei­tun­gen sehen. Auf den Dächern der der Hoch­häu­ser sowie an den Stahl­trä­gern der Brü­cke wur­den Feu­er­werks­kör­per befes­tigt. Die „South Banks „ wur­den ein­ge­zäumt um den erwar­te­ten Men­schen­mas­sen Herr zu wer­den. Denn sowohl die „South Banks” als auch das Fluss­ufer rund um den Stadteil „Kan­ga­roo Point” wur­den zum Public View­ing umfunk­tio­niert. Schon mor­gens war die kom­plette Fuß­gän­ger­zone voll mit Leu­ten und der Bus­ver­kehr wurde nach­mit­tags eingestellt.

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whale watching & redcliffe

Tref­fen mit den Größ­ten unse­rer bio­lo­gi­schen Klasse, ja Wale sind mit uns Men­schen ver­wandt, wenn auch nur weit­läu­fig, aber sie sind nu nmal die größ­ten Säu­ger auf der Erde. Spä­tes­tens seit dem Film Free Willy hat jeder schon ein­mal einen Wal gese­hen, aber eben nur im Fern­se­hen. Für uns hat sich das heute geän­dert, da wir eine “whale watching tour” gebucht haben. Wir sind übri­gens einer mei­ner Kom­mi­li­to­nen, zwei wei­tere Stu­den­ten die hier in Aus­tra­lien bei SAP arbei­ten und ein Freund von einem der bei­den, die sich wie­derum über meh­rere Ecken ken­nen­ge­lernt haben. Um die Insel “More­ton Island”, die ich mir noch sepa­rat anschauen werde, liegt ein Rück­zugs­ge­biet für Wale, die dort um diese Jah­res­zeit ihre Jun­gen gebä­ren. Daher wer­den hier diese Schiff­fahr­ten in die­ser Gegend ange­bo­ten, bei denen man Wale in ihrer natür­li­chen Umge­bung beob­ach­ten kann.

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modern art gallery brisbane

Zu Beginn ein biss­chen Kul­tur kann nicht scha­den, zudem gibts die in Aus­tra­lien umsonst. Zwi­schen Office und CBD liegt das Cul­tu­ral Centre. Im Kern besteht es aus der Art Gal­lery, dem Queens­land Museum, der Biblio­thek und der Modern Art Gal­lery. Letz­tere habe ich mir zusam­men mit mei­nem hol­län­di­schen Mit­be­woh­ner angeschaut.

Auf drei Ebe­nen kann man vier völ­lig ver­schie­dene Rich­tun­gen moder­ner Kunst besich­ti­gen. Los geht es im Erd­ge­schoss mit Werk­stü­cken von native Aus­tra­li­ens. Tra­di­ti­ons­ge­mäß wer­den von den Urein­woh­nern Stäbe für reli­giöse Zere­mo­nien, Fischerei-Utensilien, gefloch­tene Körbe und Tep­pi­che aus­ge­stellt. Nebenan haben die loka­len Desi­gne­rin­nen Eas­ton & Pear­son ihren Platz gefun­den. Prä­sen­tiert wird Mode mit Ein­flüs­sen aus Europa, Afrika, Asien und den Natives.

Im obe­ren Teil gibt es noch eine Medi­en­kunst­aus­stel­lung und Gemälde von Künst­lern aus dem asia­ti­schen Raum, die haupt­säch­lich soziale The­men, wie z.B. die Urba­ni­sie­rung behandeln.

Für mein ers­tes Wochen­ende war’s genau das Rich­tige, jetzt kann ich mich ganz den Strän­den und dem Ozean wid­men ;-)