australian streichelzoo

Ich weiß nicht, wann ich in Deutsch­land das letzte Mal im Zoo war, aber es muss schon eine ganze Weile her sein. Naja, für Tiere habe ich mich eben noch nie so beson­ders inter­es­siert. Umso über­rasch­ter war ich über meine Moti­va­tion zur Lone Pine Koala Sanc­tuary zu fah­ren. Sie ist das älteste und größte Koala Schutz­ge­biet der Welt, ob das stimmt? Ich habe keine Ahnung, jeden­falls machen sie damit Wer­bung. Wie auch immer, es war ein­fach mal eine andere Art von Zoo, nicht das was man aus sei­ner Kind­heit schon kennt.

Im Strei­chel­ge­hege lau­fen dort keine Zie­gen, Schweine und Ponys herum, son­dern Kana­ga­roos und Emus. Gleich nebenan woh­nen 130 Koa­las, dar­un­ter ein „Sou­thern Koala” unter vie­len „Nort­hern Koa­las”. Die Unter­schiede sind aber nicht so signi­fi­kant, man muss als unge­schul­ter Euro­päer schon zwei­mal hin­schauen oder man liest die Schil­der ;-) .

Anstatt Hüh­nern huschen Leguane oder ähnli­che Rep­ti­lien (kann die nicht genauer bestim­men) über die Wege. Ansons­ten kann man noch eine Aus­wahl an wei­te­ren Bewoh­nern die­ses Kon­ti­nents bewun­dern, wie Din­gos, Tas­ma­ni­sche Teu­fel, Schlan­gen, Kro­ko­dile, Wombats…

Auf dem Heim­weg woll­ten wir (war die­ses Mal mit mei­nen Mit­be­woh­nern unter­wegs) noch auf dem Berg „Mt Coot-tha” die Aus­sicht über Bris­bane genie­ßen. Die Zeit wäre Per­fekt gewe­sen, um noch die unter­ge­hende Sonne zu erwi­schen, lei­der hat uns aber eine Rei­fen­panne aus­ge­bremst, Pech gehabt ein ande­res Mal vielleicht.

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